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Spektakuläre Hochhaussprengung in Leonberg (bei Stuttgart)

Bausparkasse bezahlt drei Millionen Euro für den Abriss der 30.000 Quadratmeter Büroflächen - am Samstag, den 30.05.2009 wurde das höchste Gebäude auf dem Gelände der ehem. Leonberger Bausparkasse (ab 1999 zu Wüstenrot gehörend) gezielt gesprengt.

Die Gebäude in der 200-Meter-Sicherheitszone um das Bausparkassen-Hochhaus sind schnell geräumt. Kurz nach 15 Uhr am Samstag ertönt das Warnsignal, das die Sprengung in der Leonberger Innenstadt ankündigt. Doch der Nordflügel sackt nicht wie geplant zusammen.

Als sich der Staub verzogen hat, starren die meisten Zuschauer verdutzt auf die Hochhausreste. Der Nordflügel ragt noch gut sichtbar in die Höhe. Was war geschehen und wie geht es nun weiter?

Antworten auf die Frage gaben eine Stunde nach der Sprengung Gerhard Petermann von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, Rainer Melzer vom Planungsbüro und Sprengmeister Lothar Rapp bei einer Pressekonferenz. Die Geometrie des Baus sei ungünstig gewesen, erklärt Melzer: "Er hat sich nicht so verhalten wie erwartet." Statt sich zusammenzufalten, sei er eher vertikal eingestürzt. Mit dem Ergebnis, dass die Trümmerhöhe nicht wie gewünscht 15, sondern 25 Meter betrage, so Melzer. "Die Standsicherheit des Gebäudes ist nicht gefährdet", betont der Wüstenrot-Mitarbeiter Petermann. Die Ruine soll nun mit sogenannten Longfrontbaggern auf konventionelle Weise abgerissen werden. Bis Ende August soll alles erledigt sein.
 

Noch 2 Stunden, dann liegt dieses Gebäude in Trümmern am Boden.

Polizisten räumen alle Häuser in der Sperrzone.

Für das Hochhaus der ehemaligen Leonberger Bausparkasse, seit 1999 zu Wüstenrot gehörend, hat die letzte Stunde geschlagen.

In der Bildmitte Sprengmeister Lothar Rapp im Gespräch mit der Polizei.

Sprengmeister Lothar Rapp

Durch ihn wird das Gebäude hinter ihm fallen: Lothar Rapp.

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Zaungäste

Der berühmte Pomeranzengarten ist durch Folien geschützt.

Achtung...

... Zündung!

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Eine gewaltige Staubwolke hüllte die Umgebung ein.

Eine gewaltige Staubwolke hüllte die Umgebung ein.

Die oberen drei Stockwerke und das Maschinenhaus fielen nicht wie gedacht zusammen.

DAS war so nicht geplant.

Nach der Sprengung blieb ein skuriler Trümmerhaufen übrig.

Nach der Sprengung blieb ein skuriler Trümmerhaufen übrig.

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6 Stockwerke sind hier in der Bildmitte auf eines komprimiert.

Einige 1000 Schaulustige verfolgten das Spektakel ringsrum.

Auch das war nicht geplant:

Über die Lindenstraße hinweg schlugen Trümmer auf.

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Gehweg der Lindenstraße

So was bekommt man nicht alle Tage zu sehen.

Ein 63t schwerer Abbruchbagger räumt die Trümmer von der Lindenstraße.

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